Reisebericht Kalifornien Februar 2018

Los Angeles, Las Vegas, Antelope Canyon und Horseshoe Bend

 

Tag 1:

 

An einem warmen Sommertag geniessen wir bei bestem Wetter einen Drink in unserer Heimatstadt und geraten in einer Cocktaillaune immer mehr in Los Angeles-Fernweh. Es kommt soweit, dass wir noch vor Ort Flüge für die Sportferien 2018 buchen. 

 

Die Vorfreude ist immens, wie in jedem Jahr ist der Winter in der Schweiz für mich keine Freude und ich beginne schon im Dezember Tage abzuzählen. 

 

Beim Check-In-Versuch erhalte ich keine Boarding Karte, ein weiteres Mal werde ich für eine zusätzliche umfassende Sicherheitskontrolle am Gate ausgewählt und erhalte meinen Boardingpass erst kurz vor dem Einstieg. 

Nach einem langen aber angenehmen Flug lassen wir uns von einem Taxi nach Downtown chauffieren.

 

Vor einem halben Jahr hat die Intercontinental-Kette hier ein riesiges Hotel eröffnet mit 73 Stockwerken und sensationeller Aussicht. Ein Lift bringt uns in die 70. Etage, wo wir in der Lobby einchecken können. Ein weiterer Fahrstuhl bringt uns zu unserem Zimmer im 53. Stock, wo uns ein super Ausblick auf den Sonnenuntergang erwartet. 

 

Angekommen...zurück in Los Angeles, es fühlt sich sooo super an. 

 

Nach einer Runde um den Block spazieren wir zum Staples Center, wo heute ein Spiel stattfindet. Die Los Angeles Kings spielen gleich gegen die Arizona Coyotes.

 

Vor dem Stadion ist viel los und die Restaurants sind bis auf den letzten Platz gefüllt. 

 

 

 

Deshalb entscheiden wir uns schliesslich für das hoteleigene Restaurant Sora, wo wir bei mittelmässigem Sushi guten Drinks und sensationeller Aussicht den Abend geniessen.

 

Die Reise war lang, wir sind seit 24 Stunden ohne Schlaf. Das Bett ist für heute das nächste und letzte Ziel.

Tag 2:

 

Am Morgen ist dafür dann nichts mit Ausschlafen, die innere Uhr ist noch in der Schweiz.

 

Um 04:30 Uhr sitzen wir deshalb schon im IHOP und bestellen das Aktionsangebot Pancakes all you can eat für USD 3.99. Tatsächlich sind wir nicht alleine hier im Restaurant, trotzt der frühen Uhrzeit. Der kurze Fussweg durch die leeren Strassen ist etwas ungeheuer, Downtown hat immer noch viele Obdachlose.

 

 

Bei Tageslicht starten wir in Richtung Bunker Hill, wo die aussergewöhnliche Walt Disney Concert Hall steht. Das Wetter ist ein Traum, schon jetzt ist es weit über 20 Grad.

 

Danach besichtigen wir im Little Tokyo-Viertel die etwas versteckte kleine Gartenanlage im JACCC und geniessen die Ruhe.

 

 

Die Japanese Village Plaza ist quasi das Herz von Little Tokyo, die kleinen Shops sind toll. Im Lebensmittelladen gibt es ganz frische Onigiri, was wir zum Anlass für ein Picknick am Brunnen nehmen.

 

Die Buchhandlung Kinokunyia finden wir nicht auf Anhieb, also fragen wir zwei Passanten, welche uns bereitwillig dahinlotsen. Unterwegs verwickeln sie uns in ein Gespräch und wir merken, dass wir an zwei religiöse Kirchengänger geraten sind. Der eine trägt sogar die Bibel in der Hand, wie wir jetzt feststellen. Einem Passanten passt das gar nicht, er schreit das ganze Quartier zusammen, wegen den beiden Religiösen. Und wir dackeln hinterher...zum Glück kennt uns keiner hier.

 

Mit unserem Metro-Daypass fahren wir nun nach Hollywood, wo wir den Nachmittag verbringen wollen. Wie immer reicht es uns schon nach kurzer Zeit am Hollywood Boulevard, es hat hier einfach zu viele Leute für uns. Neben den vielen Touristen versuchen auch als Stars oder Comicfiguren verkleidete Leute ein Trinkgeld dazuzuverdienen, in dem Sie sich quasi für Fotos aufdrängen.

 

Im Hollywood Highland Center entdecke ich auf der Suche nach einem Getränkeautomaten einen Shop mit japanischen Produkten, welcher mein Interesse weckt. 

 

Im Japan House, wie der Shop heisst, schlendere ich etwas durch die Regale als ich von den Vekäufern sofort zur Sonderausstellung Anrealage A Light un Light geführt werde. 

 

Hilfesuchend schaue ich mich nach meinem Freund um, der zum Glück gerade den Shop betritt. Zusammen werden wir über die Lichteffekte an dem Kleidern aufgeklärt und zum Schluss in einen Kurzfilm gelotst. Crazy Sound, flüsternde Stimmen, blinkende Farben.

 

Kennt jemand Mugatus Relaxation Session in Zoolander? Etwa so wars. Wie sind wir da bloss wieder reingeraten. Und wo ist jetzt die versteckte Kamera? 

 

Wir ziehen weiter zum Sunset Boulevard, Off Broadway Shoes ist natürlich ein Muss wenn wir in Los Angeles sind. Ebenso das Guitar Center, welches wir direkt danach besuchen. 

 

 

 

Eigentlich möchten wir nun mit dem Taxi zu Amoeba Records fahren, erblicken aber gerade keins. Dafür kommt zufälligerweise in dieser Minute ein Linienbus, der uns direkt vor die Tür fährt. Besser gehts nicht.

 

Auf dem Weg zur Hollywood/Vine-Station gucken wir nochmal etwas Sterne.

 

 

Es bleibt noch reichlich Zeit für das Grammy Museum, bisher haben wir es nämlich noch nie geschafft, hier vorbeizuschauen. Wir sind sehr musikbegeistert und haben Spass an den interaktiven Präsentationen.

 

 

 

Im Figat7th beenden wir den ereignisreichen Tag mit etwas Shopping und Burgern. Es gibt hier erfreulicherweise eine Filiale von Five Guys.

Tag 3:

 

Heute holen wir unser Frühstück bei Starbucks und geniessen nochmal den Ausblick aus dem Zimmer, bevor wir unseren Mietwagen abholen.

 

Es ist kein Navigationsgerät verfügbar Downtown, was uns etwas nervös macht. Nicht mal eine Strassenkarte gibt es, das braucht heute angeblich keiner mehr. Zuhause in unserer Reisebibliothek hätten wir noch ein uraltes Modell gehabt, nur konnten wir ja nicht ahnen, dass die von Nöten wäre. 

Die beiden hilfsbereiten Angestellten erklären uns die Zufahrt zur I-10 so gut, dass wir es uns zutrauen.

 

Dass wir dann aber um ein Haar den Wechsel auf die I-15 verpassen und uns eines halsbrecherischen Manövers behelfen müssen, raubt mir wieder die ganze Lockerheit. The Journey must go on....

 

 

 

Der Rest der Fahrt klappt glücklicherweise wie am Schnürchen und wir beziehen bereits kurz nach dem Mittag unser Zimmer im Mandalay Bay in Las Vegas. Im North Las Vegas Premium Outlet verbringen wir den Nachmittag und in der dazugehörigen Cheesecake Factory lassen wir es uns gutgehen.

 

 

 

 

 

Bei Dunkelheit folgt der obligate Bummel über den hell beleuchteten Las Vegas Strip.

Tag 4:

 

Vegas ist für uns nur Mittel zum Zweck, von hier aus lassen sich nämlich die eindrücklichen Canyons besuchen. Nach dem Grand Canyon 2013 und dem Bryce Canyon 2015 freuen wir uns nun riesig auf den Antelope Canyon.

 

Eigentlich haben wir eine Kleingruppentour gebucht, diese wurde aber kurzfristig abgesagt, weil nach der Absage von zwei Teilnehmern nur noch wir beide verbliebenen wären. 

 

Nach der ersten grossen Enttäuschung haben wir uns nach Alternativen umgesehen und uns stattdessen einer chinesischen Reisegruppe angeschlossen. Anstelle eines komfortablen Autos mit Ledersitzen holt uns jetzt  der Reisebus pünktlich am frühen Morgen ab. 

 

Sämtliche Durchsagen sind auf chinesisch, werden aber für uns in schlechtes Englisch übersetzt.

 

Am Glen Dam, welcher den Colorado River in den Lake Powell anstaut, machen wir einen kurzen Halt um die Szenerie festzuhalten.

 

Das eigentliche Highlight der Tour folgt kurz darauf, in zwei Gruppen aufgeteilt warten wir auf den Einlass in den Lower Antelope Canyon. Ein weiterer Teil der Gruppe besucht währenddessen den einfacher begehbaren Upper Antelope Canyon.

 

Der Weg zur steilen Treppe folgt durch Sand und Geröll, gutes Schuhwerk ist hier angesagt. Der Einstieg ist auch nichts für schwache Nerven.

 

Es zahlt sich aber aus! Der Antelope Canyon ist extrem beeindruckend, während einer Stunde gehen wir durch die engen Wölbungen und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Durch die Sonneneinstrahlung wirken die Farben total surreal.

 

Ein wahres Meisterstück der Natur!

 

Danach geht es direkt weiter zum Horseshoe Bend. Vom Parkplatz aus marschieren wir ca. 25 Minuten zu Fuss durch Sand über Stock und Stein bis zum berühmten Aussichtspunkt mit Blick auf den Colorado River. Der Wind ist so stark, dass der Sand hart ins Gesicht und die Augen fliegt. Zudem geht es so steil hinunter, dass ich mich kaum traue, ein Foto zu machen. Noch ein bisschen die Aussicht geniessen mag man aufgrund der widrigen islandmässigen Winde gerade leider nicht.

 

Im Bus falle ich nun erstmal erschöpft ins Schlafkoma.

 

Am Abend erreichen wir Las Vegas wieder nach einem eindrücklichen Tag. Obwohl diese Tour nicht unsere erste Wahl war, hat alles super geklappt und wir sind zufrieden. Es wäre jammerschade gewesen, wenn wir diese tollen Naturspektakel nicht zu Gesicht bekommen hätten.

 

 

Bei diesem Besuch mag ich Las Vegas doch irgendwie wieder, jedes Hotel ist eine Welt für sich, man kann richtig abtauchen in die unterschiedlichen Themenbereiche und immer wieder neue Dinge entdecken.

 

 

Zum Schluss fordere ich noch mein Glück an einem Spielautomaten heraus, allerdings ohne den grossen Gewinn zu  machen. 

 

Tag 5:

 

Mit unserem Kleinwagen starten wir früh und schon direkt bei der Freeway-Einfahrt erwartet uns ein filmreifes Polizeiaufgebot mit blinkenden Sirenen und zahlreichen Wagen. Wir können trotzdem auffahren und kommen gut voran.

 

Plötzlich beginnt die Benzinanzeige zu leuchten und wir können zuschauen, wie die noch zu fahrende Meilenzahl im Expresstempo abnimmt.

 

Hm, wir haben vor der Fahrt ausgerechnet, dass wir es bis zur auserwählten Shell-Tankstelle locker schaffen sollten, haben aber wohl dabei nicht einkalkuliert, dass wir einen Mini-Tank haben und die Steigung erheblich ist.

 

Nun haben wir noch einen Strich und die Meilen sind auf - - - -. Das Macht Laune um 5:30 Morgens im Dunkeln auf dem Freeway.

 

Da wir ja auch kein Navi haben, haben wir keinen Plan wo wir gerade sind und wie weit es noch ist bis zur Shell-Tankstelle.

 

Eigentlich müsste sie doch bald kommen.

 

Immerhin gibt es viele Telefone am Strassenrand und wir erwarten sehnlichst eine Abfahrt, um uns um Benzinnachschub zu kümmern. Als wir schon resigniert haben und uns auf den peinlichen Anruf beim Pannendienst vorbereitet haben, erblicken wir in der Ferne Lichter und hoffen ganz fest, dass es 1. ein Ort mit Tankstelle ist und 2. unser Wagen es noch dahin schafft.

 

Und jaaaaaaaaa, es ist die Shell-Tankstelle! Die heutige Adrenalindosis haben wir nun erhalten. 

 

Next Stop: Elmer‘s Bottle Tree Ranch.

 

In Barstow wechseln wir auf die historische Route 66 um die kuriosen Flaschenbäume zu besichtigen.

 

Die Strasse verläuft hier parallel zur I-15, so dass wir in Victorville nach der kurzen Pause ohne grossen Umweg direkt wieder zurück auf den Freeway können.

 

 

Noch haben wir das Auto, noch ist der Tag jung, wieso also nicht direkt weiter nach Camarillo in den Premium Outlet? Aber sicher, darüber brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren.

 

Da wir zu zweit im Auto sind, können wir die Fast Lane nutzen und kommen gut durch. Den Weg kennen wir, da waren wir schliesslich schon ein paar Mal. Es hat hier viel weniger Leute als in Las Vegas, was das Shoppen super angenehm macht.

 

Die restlichen Tage unserer Reise wollen wir in Santa Monica verbringen, via Pacific Coast Highway 1 fahren wir zurück um die sensationelle Aussicht zu geniessen.

 

Daraus wird nichts, denn sobald wir in Wassernähe sind, erwartet uns stockdichter Nebel. Es ist so surreal, dass wir beide gleichzeitig laut loslachen. 

 

Auf Höhe Malibu löst sich der Nebel etwas auf, dafür stockt nun der Verkehr, bis schliesslich gar nichts mehr geht.

 

Zwei Anwohner geben uns Zeichen, die Fenster zu öffnen und teilen uns schliesslich mit, dass ein schlimmer Unfall mit 7 Autos die Strasse komplett blockiert - es gibt kein Durchkommen. Sie erklären uns freundlicherweise eine Alternativroute: Den halben Weg zurück, hoch zur 101 und über die 405 wieder runter. Locker 90 Minuten braucht man dafür, anstelle der geplanten 20 Minuten. Da es aber die einzige Möglichkeit ist, bleibt uns nichts anderes übrig.

 

Nach dem Desaster von heut früh tanken wir eben nach, wo uns vom Tankstelleninhaber geraten wird, wegen dem Chaos gleich ganz hierzubleiben.

 

Wir müssen aber noch das Auto zurückbringen heute.

 

Mit 30 Minuten Verspätung treffen wir ziemlich geschafft bei der Autovermietung ein, wo uns glücklicherweise Verständnis entgegengebracht wird. Die Rücknahme verläuft total unkompliziert und Nachzahlen müssen wir auch nicht.

 

Und wir machen fast Luftsprünge vor Freude, endlich die Karre los und alles gefunden ohne Navi! L.A.-Traffic ist unglaublich schlimm.

 

Zu Fuss marschieren wir zum Hotel Hampton Inn & Suites, unterwegs schlägt uns ein beissender Uringeruch in die Nase. Downtown Santa Monica ist mittlerweile auch unglaublich dicht besiedelt mit Obdachlosen. Im Hotel stehen wir vor verschlossenen Türen aus diesem Grund. Nur wer einen Roomkey hat, kann eintreten.

 

Aufgrund der verkorksten Rückfahrt verzichten wir auf weiteres Programm heute. Etwas Bummeln an der Third Street Promenade und Drinks reichen uns vollends zum Glück.

 

Tag 6:

 

Wir haben nach unserer guten Erfahrung in Hammond das Hampton Inn & Suites bewusst ausgewählt. Das Hotel wurde erst im April 2017 neu eröffnet, es ist also unser erster Besuch hier. Die Lage ist perfekt.

 

Das Frühstück ist hier inbegriffen, was in den USA eher aussergewöhnlich ist. Man kann sich Waffeln backen und sich am kleinen Buffet bedienen. 

 

Danach wollen wir ordentlich Sonne tanken. Vom Santa Monica Pier aus schlendern wir den ganzen Venice Beach runter bis zum Muscle Beach. Es ist trotzt der frühen Uhrzeit schon viel los, Skater, Jogger und Spaziergänger sind zahlreich unterwegs.

 

Es ist so toll hier, es fühlt sich super an, wieder hier zu sein.

 

Die Venice Canals sind ein kleines verstecktes Juwel, man glaubt kaum, dass man in Los Angeles ist an diesem idyllischen Platz. 

 

Die Sonne und die Wärme sind einfach nur herrlich, deshalb gehen wir auch den gesamten Weg wieder zu Fuss zurück. Man möchte jeden Moment und jeden Sonnenstrahl aufsaugen hier.

 

Nach knapp drei Stunden sind wir wieder im Hotel und legen etwas die Beine hoch, bevor wir im Santa Monica Place weiter durch die Läden ziehen.

 

Am Nachmittag sind wir in Hollywood verabredet und beschliessen, dafür Uber auszuprobieren.

 

Ich bin total überrascht als es heisst, dass in 4 Minuten das Fahrzeug kommt. Wir rennen zum Hotel und verpassen den Fahrer trotzdem, und schon klingelt mein Telefon. Bei seiner zweiten Runde um den Block klappts.

 

Nachdem wir eine weitere Passagierin abgeholt und abgeladen haben, fällt das ganze System aus. Hilflos steht der Fahrer am Strassenrand und versucht bei der Hotline durchzukommen. Nach geraumer Zeit bitten wir ihn, wenigsten in Richtung Hollywood zu fahren, was er schliesslich auch macht. Und plötzlich ist auch die Verbindung wieder da.

 

Wir sind zu früh, aber Amoeba Records ist um die Ecke, es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, um sich die Zeit zu vertreiben.

 

Unsere Bekannte bestätigt uns, was wir bereits festgestellt haben. Die Zahl der Obdachlosen ist massiv gestiegen, von einer Zunahme von 75% ist die Rede. Viele Zelte säumen sämtliche Stadtbereiche, sogar bis in die Wohngebiete. Insgesamt sollen gegen 60'000 Personen ohne Wohnsitz die Strassen von Los Angeles besiedeln.

 

 

Nach einen leckeren Matcha Frappuccino und einem tollen Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg.

 

 

Da wir keine gute WLAN-Verbindung haben, kann ich für die Rückfahrt Uber nicht bestellen. Wir nehmen stattdessen die Metro, welche uns mit der roten und blauen Linie nach Downtown Santa Monica zurückbringt. Für USD 1.75 one Way, da kann man nicht meckern.

 

 

Unterwegs steigt eine Frau mittleren Alters zu und beginnt, kaum ist der Zug losgefahren, mit einer wilden Tanzperformance. Eine verrückte Person an jeder Ecke hier mittlerweile, wie unsere Bekannte prophezeit hat.

 

 

 

 

Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen wir den Strand. Die Szenerie ist immer wieder ein Highlight hier in Santa Monica - traumhaft schön.

 

Wir bleiben bis zur letzen Minute und geniessen die tolle Stimmung und den Ausblick. 

 

Danach gönnen wir uns nochmal ein tolles Nachtessen bei der Cheesecake Factory.

 

Tag 7: 

 

Wie immer vergeht die Zeit in den USA rasend schnell, es ist bereits der letzte Tag angebrochen.

 

Wir geniessen ein weiteres Mal die leckeren Waffeln und besprechen, wie wir den Tag verbringen wollen. 

 

Unser Flug geht erst heut Abend, es bleibt uns also noch etwas Zeit, um die Wärme zu geniessen und nochmal ordentlich Sonne zu tanken.

 

Wir entscheiden uns dafür, den Vormittag in Beverly Hills zu verbringen.

Wir sind auf den Geschmack gekommen, wenn man es mal raus hat, ist Uber ist echt praktisch und günstig.

 

Also lassen wir uns zurück nach Santa Monica fahren und erledigen noch letzte Besorgungen, bevor wir uns bei Mon Roll-Sushi eine leckere Platte genehmigen. 

 

Am späteren Nachmittag nutzen wir ebenfalls Uber für den Flughafentransfer. Wenn man sich gegenseitig dazu einlädt, erhält man sogar Freifahrten, was uns jetzt sehr entgegenkommt.

 

 

Der Einsteigevorgang am Gate verläuft super effizient. Die Swiss-Angstellen halten schon früh Tafeln mit Sitzreihen hoch und man kann sich entsprechend einreihen. Das haben wir sonst nur in Japan gesehen.

 

Immer in L.A. habe ich dieses merkwürdige Gefühl, nicht nach Hause gehen zu wollen. Ich fühle mich hier so wohl, dass es mir immer sehr schwer fällt. 

 

Beim Start erhalten wir die erfreuliche Nachricht, dass die Flugzeit nur 9h55 beträgt. Wie das möglich ist, können wir uns nicht erklären.

 

Pünktlich verlassen wir Los Angeles und versinken in den Tiefschlaf nach einer weiteren ereignisreichen und tollen Reise nach Los Angeles.

 

Tag 8:

 

Wir erreichen Zürich bereits viel früher als geplant, die kurze Flugzeit war eine sehr erfreuliche Überraschung. 

 

Am Flughafen erwartet uns strahlende Sonne, allerdings mit frostigen Temperaturen.

 

Spätestens am Hauptbahnhof Zürich verabschiedet sich die Laune aber in Richtung Keller. Es ziehen Wolken auf und als wir bei Durchzug am Gleis auf unseren Anschlusszug nach Hause warten, jätet eine Guggenmusik auf dem Bahnhofsplatz. Wie haben wir das nur verdient.

 

Zuhause werden wir von meinen Eltern am Bahnhof abgeholt und der frischgebackene Zopf sorgt dann doch wieder etwas für Erheiterung. Und natürlich freuen wir uns sehr auf die Katzen.

 

 

 

 

Dennis G. hat unsere Zeit in Los Angeles in folgendem Video festgehalten: