Hexenmuseum Schweiz

Am heutigen 12. Mai 2013 nehme ich den internationalen Museumstag zum Anlass, einer ganz besonderen Ausstellung einen Besuch abzustatten. Seit jeher faszinieren mich Mythen, Geschichten, Rituale und Bräuche rund ums Thema Magie und Hexen. So ist jetzt 4 Jahre nach der Eröffnung des Hexenmuseums Schweiz mein Besuch längst überfällig. Schon der Eingangsbereich entspricht genau meinem Geschmack, die Gargoyles, Drachen und Kräuter könnten meinem eigenen Hexengarten entsprungen sein.

An der Kasse verstärkt sich mein äusserst positiver erster Eindruck, zur Begrüssung wird den Damen heute eine Rose überreicht. Wir starten den Rundgang im Zimmer "Amulette, Talismane, Volks-/Aberglauben, Brauchtum - Göttinnen, Götter - Jahreskreisfeste, Elemente, Ritualgegenstände"  und begutachten die liebevoll eingerichteten Vitrinen.

 

Besondere Faszination üben auf mich die zahlreichen selbstgemalten Schilder aus. Nach den Wegweisern (ein Foto findet ihr auf meiner Facebookseite) ist mein nächstes Gartenprojekt soeben geboren! Leider ist es nicht erlaubt, im Innern des Museums Fotos zu machen.

 

Im zweiten Raum bestaunen wir schöne Tarotdecks, Kristallkugeln und weitere Artikel zum Thema Astrologie, Handlesen, Sehen.

Nachdem wir die Themenräume "Magische Pflanzen, Kräuter, Hexentiere, Heilsteine" sowie "Hexenverfolgung Mittelalter & frühe Neuzeit" besichtigt haben, begeben wir uns in den kleinen Hexengarten. Die Museumsgründerin und Inhaberin Wicca Meier-Spring erklärt in einer halbstündigen Führung die zahlreichen Zauberpflanzen und Heilkräuter. Die meisten findet man auch in meinem Garten, trotzdem sind ihre Erläuterungen aufschlussreich und amüsant. So lerne ich unter anderem, dass es nach der Berührung mit der Raute Sonnenlicht zu meiden gilt und dass die Melisse das einzige Kraut ist, das gegen Liebeskummer gewachsen ist.

Zum Abschluss stöbern wir im Museumsshop und lassen uns im Museums Cafe, der sogenannten Hexenküche, einen leckeren Tee schmecken. Ich entscheide mich für die Variante Zaubertrank mit grünem Sencha Tee, Mango, Sonnen-, Rosen- und Kornblumenblüten sowie Bergamotte. Ein Paradies für mich Teekräuterhexe. Die Küche ist hübsch dekoriert, das Angebot klein aber fein. So werden selbstgebackene Kuchen und Cupcakes zu Tee und Kaffee angeboten. Aber auch hier gilt mein Augenmerk vor allen Dingen den wunderschönen Schildern.

 

Happy und inspiriert fahren wir weiter zum Schloss Wildegg. Dieser Besuch war DEFINTIIV längst überfällig. Wunderbar.