Reisebericht Japan 2014 April

Tag 1: Reise nach Tokyo

 

Die Zeit fliegt, es liegen bereits wieder zwei Jahre zwischen unserem letzten Japanbesuch und dem heutigen Tag. Wir freuen uns riesig, das schöne Land wieder zu besuchen. Bei diesem Besuch konzentrieren wir uns primär auf Tokyo, trotzdem werden wir wieder einige neue Highlights erleben.

Wir machen uns nun fertig für den Flug - in allerletzter Minute realisiere ich beim Chat mit der Kollegin in Japan, dass ich unsere Japan-Railpässe noch gar nicht eingepackt habe. Für den Adrenalinschub kurz vor der Abreise habe ich damit gleich selbst gesorgt.

Auch die Katzen wollen uns mal wieder nicht ziehen lassen, mit Sack und Pack versuchen wir sie abzuschütteln auf dem Weg zum Bus. Im Zug gehts stressig weiter, im Speisewagen ist ein heftiger Streit um einen Tisch zwischen Pendlern, Rentnern, einer Familie und der Bedienung entfacht. Wir wähnen uns im falschen Film und sind gespannt, was der Tag noch bringt. Passagiermassen warten am Flughafen auf uns, die entspannte Ferienstimmung ist auch hier noch nicht in Sicht. Der Starbucks-Matcha machts schliesslich...

 

Der Swiss-Flug verläuft ruhig und angenehm, trotzdem bleiben 12 Stunden immer 12 Stunden. Die Filmauswahl könnte nicht besser sein und für die letzten 2 Stunden spare ich mir den wunderbaren Film Negative:Nothing auf.

Tag 2: Tokyo Dome, Shinjuku, Ginza: Gartentour und gruseliges Essen

 

Pünktlich erreichen wir Narita, die Wartezeiten bleiben auf ganzer Linie kurz. Erst am Zollschalter tun die Beamten etwas schwierig, die meisten Koffer werden kontrolliert und die Formulare pingelig genau unter die Lupe genommen. Im Narita-Express NEX lehnen wir uns schliesslich zurück und geniessen die Landschaft.

 

Mit unserer in Tokyo wohnhaften Kollegin fahren wir gleich zum Tokyo Dome und geniessen einen ersten Drink. Nach dem Mittagessen bei Bubba Gump und einem kurzen Abstecher ins Moomin Café besichtigen wir den benachbarten Koishikawa Korakuen Garden.

Leider sind viele Wasserbecken wegen Renovation leer, der Wasserfall ist auch ausser Betrieb. Für 300Yen (ca. 3 Fr.) kann man aber nichts sagen, die Anlage ist schön.

 

Das Wetter ist so bombastisch, dass wir uns direkt zum nächsten Garten aufmachen: das nächste Ziel heisst Shinjuku Gyoen National Park. Hier kostet der Eintritt sogar nur 200Yen, dafür ist er um einiges voller. Und siehe da, schon am Shinjuku-Gate wartet der erste blühende Kirschbaum - viele weitere Folgen. Nach dem perfekten Timing im Jahr 2012 haben wir die volle Blütenpracht in diesem Jahr verpasst, dafür entschädigt dieser Park nun umso mehr. Einfach schön.

 

Nun schlendern wir durch die Strassen von Shinjuku, bis wir uns schliesslich für einen Abstecher zu den Handwerkerläden beim Asakusa-Schrein entscheiden. Hier begegnen uns auch zahlreiche Ghibli-Charaktere im Store, wir freuen uns auf den Museumsbesuch vom Donnerstag!

 

Im Ginzaviertel statten wir dem Sony Center einen Besuch ab und blicken im 2.Stock vor dem Fenster direkt in die Linsen von zahlreichen Fotografen. An der Hausfassade klettert Spiderman, um den neuen Film zu promoten. 

Für das Abendessen haben wir eine Reservation in einem der zahlreichen Themencafés getätigt, unsere Wahl ist auf das Vampire Café gefallen. An der Pforte erschrecke ich mich, eine Halloween-Attrappe heisst uns willkommen als wir aus dem Lift steigen. Wir werden von einer Maid zum Tisch geführt und erhalten die Karte in Bibel- und Sargform. Der Vorhang wird zugezogen, nun sorgt nur noch eine kleine Öllampe für etwas Licht. Alles ist in schwarz-rot gehalten, grosse Kerzenständer, ein Sarg, Totenschädel und Rosen sorgen für das passende Ambiente. Die Drinks sind mit Wasser und Zucker gestreckt, das Essen folgt gestaffelt und meinen Salat ruiniert die Bedienung, indem sie von einem schreienden Fluch begleitet eine rote blutähnliche Zuckerflüssigkeit darüber kippt. Immerhin das Essen war richtig gruselig.

 

Wir greifen nun zu altbewährtem und holen uns beim Sushiladen Futter. Vom sympathischen Chef unserer Kollegin erhalten wir noch einige Reisetips.

Tag 3: Kyoto - Whiskey, Sightseeing und Shinkansen

 

Heute steht Kyoto auf dem Programm. Wir freuen uns auf die Fahrt mit dem Shinkansen und decken uns mit Snacks ein. Wir haben eine kostenlose Besichtigungstour der Suntory Yamazaki Destillery gebucht und fahren direkt nach Yamazaki weiter. Der Bahnwärter sieht uns das Ziel direkt an und hilft uns mit einem Plan weiter. Durch einen 1.60m tiefen Bahnunterführungstunnel gelangen wir zum Ziel und freuen uns über den Einblick in die Geheimnisse der Whiskeyherstellung. Das Beste zum Schluss, Yamazaki und Hakushu können degustiert werden.

 

In Kyoto spazieren wir von der Kyoto Station aus südwärts zum Toji-Tempel und besichtigen die schöne Anlage. Bei unseren letzten Besuchen haben wir es nicht geschafft, diesen Turm zu begutachten, was wir jetzt nachholen wollen. Auch heute wird uns wieder bewusst, wie viele Kilometer man im Japanurlaub täglich zu Fuss abspult. Es geht hier echt nichts über gutes Schuhwerk.

 

Kyoto ist und bleibt einer meiner Lieblingsorte in Japan, die Tempelanlagen sind hier so zahlreich und schön wie an keinem zweiten Ort.

 

Und jetzt wird es wieder rosa: Der Cherryblossom-Report besagt, dass Haradani-en heute in schönster Blüte zu besichtigen ist, das wollen wir natürlich sehen. Mit Bus 101 und Taxi gelangen wir zum Ziel und finden tatsächlich eine Wahnsinnsblütenpracht vor.

 

Ich freue mich riesig - einfach wunderschön!!

 

Danach brauchen wir eine Pause und etwas in den Magen. Miso-Ramen und Onigiri schmecken köstlich.

 

Der Inari-Schrein mit seinen roten Tori hat uns 2010 so gut gefallen, dass wir jetzt nochmal hinfahren. Wir schlendern durch die Tore und gehen anschliessend auf Shoppingtour in den kleinen Shops vor Ort.

 

Auch in der Kyoto Station-Mall kaufen wir noch ein, bevor wir uns erschöpft und zufrieden in die bequemen Shinkansen-Sitze fallen lassen.

In Shin-Yokohama steigen wir aus und realisieren sogleich, dass wir uns ins Abseits befördert haben. Bis Yokohama Stadt sind es einige Stationen, wenn man den falschen Zug erwischt sogar noch mehr. Das bekannte Skylinebild mit dem Riesenrad soll es werden, dafür müssen wir zuerst den richtigen Ort finden. Mit Yokohama haben wir es irgendwie nicht so, wie vor vier Jahren irren wir planlos umher. Mit der Bahn klappt es schliesslich mit dem richtigen Ort, dafür ist die Beleuchtung aus. Es soll wohl nicht sein.

Tag 4: Totoro, Kiki, Jiji und Co.

 

Kurz nach 08.00 starten wir heute mit Panini und Tee im Cafe um die Ecke in den Tag.

 

Wir fahren mit dem Zug nach Mitaka ins Ghibli-Museum um Originalzeichnungen von Hayao Miyazaki zu bestaunen. Die Studio Ghibli-Filme sind der Knaller, die Charaktere wurden mit enorm viel Liebe zum Detail kreiert und die Bilderwelten sind der Wahnsinn. Ich freue mich schon lange auf diesen Tag!

Am Eingang empfängt uns Totoro am Ticketschalter. Leider darf im Museum nicht fotografiert werden, worüber ich ziemlich enttäuscht bin. Das Eintrittsticket ist ein Filmnegativ, das gleichzeitig das Kinoticket für den Kurzfilm ist. Unsere Japanischkenntnisse reichen noch nicht ganz aus, aber amüsant ist die Darbietung allemal. Den Negativstreifen kann man später in einen Projektor stecken und die Bilder anschauen. Nach dem Kinofilm besuchen wir zuerst den berühmten Katzenbus aus "Mein Nachbar Totoro" und treffen auf eine Horde tollende Kinder. Im Aussenbereich stehen bereits viele an, um ein Foto mit dem Roboter aus Schloss im Himmel zu ergattern.

 

Nach einer Stunde haben wir es gesehen, es wird voller und voller und die Schlange an der Shop-Kasse wächst ins Unermessliche. Tickets muss man aufgrund der hohen Nachfrage auf jeden Fall vorher organisieren, für uns hat das liebenswürdigerweise die Kollegin in Tokyo erledigt. Ein sehr schönes Museum, mit ganz viel Liebe zum Detail. Für alle Ghiblifans ein MUSS!

Der Vorort von Tokyo hat bis auf das Museum und einen Zoo nicht viel zu bieten, wir fahren deshalb wieder zurück in die riesige Stadt.

 

In der Yurikamome-Bahn nach Odaiba ergattern wir Sitze in der Pole Position und geniessen einen perfekten Blick während der Überfahrt. Auf der Rainbow Bridge fühlt man sich wie in einer Achterbahn, super!

 

Zur Mittagspause gönnen wir uns einen Burger mit Blick auf Freiheitsstatue und Rainbow Bridge im Tokyo Bay. Direkt nebenan auf der Diver City Tokyo Plaza steht ein riesiger Gundam, welchem wir selbstverständlich auch eine Besuch abstatten.

 

In der schönen neuen Sky Tree Town verbringen wir nun einen gemütlichen Nachmittag. Hier findet man tolle Souvenirs, Leckereien, einen grossen Foodcourt und einen riesigen Ghiblishop. Das Wetter ist zwar weiterhin klasse, trotzdem hängt eine leichte Dunstwolke über der Stadt. Das Geld für das Sky Tree Observation Deck sparen wir uns deshalb.

 

Zur Dämmerungsstunde fahren wir nach Shinjuku und laufen uns in der riesigen Station die Füsse wund bis wir Kabukicho erreichen. Das Rotlichtviertel ist so laut und bunt, dass ein Besuch auf jeden Fall ein interessantes Erlebnis ist.

 

 

Nun wollen wir noch Nachtfotos vom Tokyo Tower, wir besuchen deshalb das Observation Deck im Mori Tower von Roppongi Hills. Zu dieser Uhrzeit hat es praktischerweise nur wenig Leute, sodass wir ungestört in Ruhe fotografieren können.

 

Zum Abschluss des Tages gibt es Sushi im altbekannten Pintokona-Kaiten. Lecker!!

Tag 5 - Akiba und Odaiba im Nieselregen

 

Eigentlich haben wir für den Vormittag einen Ausflug in die Fujiregion geplant, das Wetter spielt nun aber ausgerechnet heute nicht mit. Wir trösten uns mit grandiosen Pancakes im 38. Stock des Mandarin Orientals und sind beeindruckt von der wahnsinnigen Aussicht. Auch der Gang zur Toilette ist spektakulär, diesen Blick sollte man nicht verpassen.

 

Nach einem Spaziergang durch Ginza entscheiden wir uns für einen Besuch der LaLaport-Mall, um dem Regen zu entkommen.

 

Zur Mittagszeit holen wir unsere Freunde im Hotel ab, sie sind heute eingeflogen und nun startklar für Tokyo!

 

Zu Fuss gehts nach Roppongi Hills zum Mittagessen, wo die Wahl auf eine Udon-Bar fällt. Die Nudeln schmecken zwar, Suppe gibt es aber merkwürdigerweise keine dazu. Eine etwas fade und trockene Angelegenheit, die grünen Beilagen machen es auch nicht origineller. Das erste Essensfazit unserer Freunde bleibt verhalten, spätestens nach dem gerösteten Tee.

 

Wie gut, dass wir uns ein so leckeres Frühstück gegönnt haben.

Jetzt geht es so richtig los mit dem Tokyoprogramm, wir fahren nach Akihabara. Im Yodobashi beschäftigt uns die gigantische Auswahl an Robotern, Figuren und Gadgets erstmal eine Weile. Und nun steht Tokyo sofort ganz hoch im Kurs bei unseren Freunden :-).

 

Im Gundam Café beschränken wir uns auf Getränke, die Speisekarte ist alles andere als ansprechend. Mit neuer Energie gehen wir nun den Shops entlang und sind auch beim dritten Mal wieder überrascht, wie laut und grell Tokyo sein kann. Mehrere Songs gleichzeitig dröhnen aus den Lautsprechern, dazu preisen die Händler die Waren lautstark an. Crazy, aber saulustig!

 

Die Fahrt nach Odaiba bringt uns wieder runter.

 

In der Aquacity-Mall streifen wir durch die Restaurantetagen, werden aber nicht fündig. Schlussendlich landen wir zum Nachtessen im Foodcourt und jeder kann sich nehmen was er will.

 

Für mich gibt es zum dritten Mal Sushi, welches sogar als Geschenk verpackt wurde. Danke Tsukiji Sushiko!

 

Pünktlich um 19.30 zur Animation stehen wir wieder vor dem riesigen Gundam. Er ist nun beleuchtet, dreht seinen Kopf und stösst Rauch aus. Im Hintergrund läuft eine Videoanimation. Cool!

 

Die Sicht auf die Rainbow Bridge und die Skyline ist ebenfalls super - nachts vermittelt Odaiba eine ganz andere Atmosphäre als tagsüber.

 

Der Tag war trotzt des etwas schlechteren Wetters super - wir hatten alle richtig viel Spass. Nun ist es aber richtig kalt und Zeit fürs Bett geworden.

Tag 6 - Shibuya und Shinjuku

 

Beim auffälligen Hakicho-Exit in Shibuya treffen wir unsere Freunde, um dem Treiben auf der gigantischen Kreuzung zuzusehen. Viel ist allerdings noch nicht los hier. Zu Fuss schlendern wir durch das Viertel nordwärts.

 

Im Yoyogi Park sind viele Leute unterwegs, es sind anlässlich des Earth Days zahlreiche Informationsstände aufgebaut. Der frische Apfelsaft, welcher uns zur Degustation gereicht wird, ist für uns Schweizer nicht ganz so spektakulär wie für die Japaner. 

 

 

Am Parkeingang passieren wir das berühmte Konzertlokal Shibuya AX, leider findet aber während unserem Aufenthalt kein J-Rock-Konzert statt.

 

Wir gehen weiter nördlich in den Park und nutzen das schöne Wetter, um schöne neue Fotos vom Meiji-Schrein zu schiessen. Vor vier Jahren hatten wir hier leider ziemliches Wetterpech.

Auf dem Weg zur Takeshita Dori begegnen wir einzelnen Cosplayern, vom wöchentlichen Grossauflauf kann aber keine Rede sein. Wolfgang Puck kommt uns gelegen, wir machen Mittagspause, bevor wir uns durch die brechend volle Takeshita-Strasse schlängeln. Hier findet man von Cosplaykostümen, Perücken, bunten Accessoires, Kosmetik bis zu herrlich duftenden Waffeln alles!

 

Nur wenige Strassen weiter wurde vor kurzem Toysapiens eröffnet. Die Figuren werden richtig schön präsentiert und animieren zum mitnehmen. Cooler Laden! Weiter geht es entlang den Strassen Harajuku und Ometosando. Auch hier gibt es einige tolle Shops: Im Kiddyland findet man Toys, Ghiblifiguren und jede Menge Hello Kitty-Artikel, im Oriental Bazaar richtig schöne Souvenirs.

 

Als willkommener Energieschub erhalten wir von einem Samurai ein Gratismuster des Energydrinks Samuride.

Haben uns vorher die Süssigkeiten nur so angelacht, so sind wir jetzt wo wir Lust auf eine Nachspeise verspüren etwas länger auf der Suche. Wir befinden uns in der völlig falschen Strasse, bis auf französische Brasserien oder gar Luxemburgerli finden wir nichts zum naschen. Das erstbeste Café mit Matchacake wird es schliesslich, die beste Wahl war es leider nicht.

 

Nach der kurzen Pause erreichen wir die Shibuya-Kreuzung wieder. Und nun ist so richtig viel los! Nach Shinjuku nehmen wir die Metro, unsere Füsse haben sich eine Pause redlich verdient. Jetzt zahlt sich auch der Japanischkurs aus, Yodobashi ist hier nämlich in Katakanaschrift angeschrieben.

Heute Abend sind wir zu sechst, Freunde von unseren Freunden sind für ein halbes Jahr unterwegs und heute in Tokyo angekommen. Nach einem Telefonat klappt es auch mit dem Treffpunkt, in Tokyo jemanden zu finden ist eine Herausforderung. Ebenfalls nicht ganz einfach ist es nun, ein Lokal fürs Nachtessen zu finden. Wir betreten einige Restaurants, bevor wir schliesslich mit dem Hoshi no Shizuku eine Option finden, die allen zusagt und auch einen freien Tisch hat. Für die Bestellung steht ein Tablet parat, wir ordern wie beim Onlineshopping Edamame, Yakitori, Reisgerichte und Chicken mittels Warenkorb. 

Die Getränke werden subito durch den Vorhang gereicht, beim Essen ist uns nicht immer klar, welches Gericht gerade an den Tisch gebracht wird. Mehrheitlich ist es lecker, und Spass haben wir dabei jede Menge.

 

Im Nebenraum findet ein Junggesellenabschied mit feuchtfröhlichen Trinkspielen statt. Als wir den Raum beim Verlassen des Lokals passieren, wird uns zugejubelt als wären wir Superstars. Amüsant, aber auch etwas verstörend zu sehen, wie die sonst so superkorrekten Japaner unter Alkoholeinfluss die Kontrolle verlieren.

 

Bis um 23.00 hat das kostenlose Observatory des North Tower des Tokyo Metropolitan Government Buildings geöffnet, das schaffen wir noch. Leider hat es wieder angefangen zu nieseln, die Sicht ist nicht gerade perfekt.

 

Vor zwei Jahren haben wir hier richtig gute Bilder machen können, eine riesige Leinwand davon schmückt unser Wohnzimmer. Beleuchtet ist nicht alles, ob es was mit dem Earth Day zu tun hat? Wir machen das beste daraus und versuchen, einige brauchbare Bilder zu machen.

 

Mit dem Ausblick beenden wir unseren lustigen Abend und verabschieden uns von allen. Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere Freunde sich uns für zwei Tage angeschlossen haben, wir hatten eine richtig gute Zeit zusammen in Tokyo.

Tag 7: Sayonara Tokyo...

 

Nun wars das fast schon wieder mit Japan. Frühmorgens fahren wir mit dem Narita Express zum Flughafen und ignorieren die Lautsprecherdurchsage, dass Passagiere ohne Reservation nicht mitfahren dürfen. Wir haben es schlicht vergessen, und Zeit dafür bleibt jetzt nicht mehr. Der Schaffner fragt nur nach dem Railpass, und freie Sitze hat es auch genug.

 

Am Flughafen shoppen wir letzte Kitkats, bevor es um 10.25 zurück in die Schweiz geht.

 

Das Entertainment System funktioniert während den ersten drei Stunden nicht, was aber nicht wirklich schlimm ist. Wir haben Glück mit unserem Sitznachbarn und unterhalten uns ungezwungen. Nur mit dem Essen klappts nicht so, nach dem leichten japanischen Essen kriege ich von den Käseravioli keinen Bissen herunter. Zum Glück gibts später als Snack leckere Soyjoys und Onigiri. Das werde ich die nächste Zeit vermissen, obwohl ich langsam auch mal wieder Lust auf etwas Würzigers verspüre.

 

 

 

Obschon wir von Tokyo jetzt für den Moment auch genug haben sind wir sicher, dass uns schon bald wieder das Japanfernweh packt. Der 2-Jahresrhythmus gefällt uns eigentlich ganz gut...

 

Wir hatten erneut eine wunderbare Zeit in Japan, nicht zuletzt auch dank unserer Kollegin, die uns nun schon zum zweiten Mal beherbergt hat und unseren Freunden, die uns während zwei Tagen begleitet haben. LIEBEN DANK!