Reisebericht Sardinien April 1995

Unsere Ferienwohnung
Unsere Ferienwohnung

Lange bevor ich diese Seite erstelle, starte ich zu meiner ersten grossen Reise.

 

Das Jahr 1995 ist angebrochen und es ist soweit, mit 16 Jahren besteige ich zum ersten Mal einen Flieger! Ich bin natürlich ziemlich nervös und gespannt auf das, was mich erwartet. Wir fliegen mit Meridiana und All Italia indirekt über Mailand, so dass ich gleich mehrmals Start und Landung erlebe. Ohne Turbulenzen und Zwischenfälle erreichen wir schliesslich Olbia.

 

Wir werden abgeholt und zu unserer Ferienwohnung in San Teodoro gefahren. Während der halbstündigen Fahrt geniesse ich die ersten Eindrücke und bin begeistert von den Flamingos!

La Cinta
La Cinta

Der schöne Strand la Cinta ist von unserer Wohnung aus bequem zu Fuss in wenigen Minuten erreichbar. So verbringen wir auch fast die ganze Woche mit Spazieren und Lesen, sei es am schönen Strand oder im Garten unserer Wohnung. Zum Baden ist es leider noch nicht warm genug.

 

Pizza, Pasta, Gelati - Kulinarisch ist die Insel ein Genuss!

 

 

Reisebericht Sardinien 1996

Ein Jahr ist vergangen, Sardinien steht wieder auf dem Programm. Im letzten Jahr bin ich zum ersten Mal geflogen, in diesem Jahr wage ich mich zum ersten Mal auf eine riesige Fähre.

 

Mit dem Auto fahren wir nach Genua und schiffen am frühen Abend ein. Der Tirrenia-Kahn ist so riesig, dass man erst nicht so richtig wahr nimmt, dass man sich auf einem Schiff befindet. Das ändert sich aber ziemlich schnell...mit steigendem Tempo wird auch der Wellengang intensiver und so dauert es nicht lange, bis ich flach liege. Jetzt hilft nur noch ein Gin Tonic, damit ich den sehnsüchtig erwarteten Schlaf finde. Die Erleichterung ist riesengross, als wir am frühen Morgen den Hafen von Olbia erreichen. Das ist meine erste und letzte Reise mit der Fähre, Schifffahren ist einfach nichts für mich.

 

Die nächsten zwei Wochen verbringen wir in der Nähe von San Teodoro in einem Miethaus mit Sonnenbaden, viel Lesen, gutem Essen, einigen Ausflügen, Jassen und Spazieren.

 

Wir unternehmen unter anderem einen Ausflug nach Nuoro. Der Sage nach bringt die Berührung des grossen Zehs der Erlöserstatue am Monte Ortobene Glück und göttliche Hilfe. Viele hoffen darauf, so ist der Zeh durch die zahlreichen Berührungen abgewetzt und golden.

Reisebericht Sardinien 1997

Erneut nutzen wir die Frühlingsferien für einen Besuch auf Sardinien. Die zweitgrösste Insel im Mittelmeer ist uns mittlerweile ans Herz gewachsen und wir fühlen uns da fast zu Hause.

 

Ich weigere mich aber, erneut mit der Fähre zu reisen, also fliege ich nach Olbia.

 

Besonders freue ich mich auf den alljährlichen Ausflug nach Alghero. Die schmalen Gassen und kleinen Shops in Verbindung mit der tollen Meersicht versprechen erneut einen super Tag.

Auch in diesem Jahr unternehmen wir wieder zahlreiche Spaziergänge im Landesinneren. Die Insel ist sehr abwechslungsreich, sie reicht von Strandlandschaften über Gebirge bis hin zu Waldstücken.

Auf unseren Tagesausflügen entdecken wir diese lustige Erfindung: Wein von der Tankstelle!

Reisebericht Sardinien 1999

Im letzten Jahr haben wir uns für London entschieden, aber jetzt steht nach zwei Jahren wieder eine Sardinienreise an. Das Klima und die Flora bilden eine perfekte Einstimmung auf die warme Jahreszeit. Ich freue mich auf eine Woche mit viel Sonne und gutem Essen.

Bei meinem vierten Besuch auf dieser schönen Insel lerne ich auch endlich den Ort, wo sich sämtliche Reichen und Schönen tummeln, kennen: Die Costa Smeralda. Wir schauen uns den Porto Cervo an und bestaunen die zahlreichen Boote.

 

Zurück in Olbia fühlen wir uns dann doch etwas besser aufgehoben.

 

Reisebericht Sardinien Oktober 2001

Es ist wieder soweit, zum fünften Mal geht's nach Sardinien. Wir entscheiden uns jetzt für den Herbst, um die glasklaren Gewässer auch planschend geniessen zu können.

 

Bei schönstem Wetter erreichen wir planmässig die Insel und machen uns auf den Weg zu unserer Ferienwohnung etwas ausserhalb von San Teodoro.

Das Meer lässt nichts zu wünschen übrig, es ist so klar und sauber, dass selbst ich die ganze Woche nichts lieber tue, als das kühle Nass zu geniessen.

Zusätzlich zu den obligaten Ausflügen nach Olbia und Alghero haben wir auch die hüglige Bergwelt von Sardinien genossen.

 

Ohne Mietwagen bleiben die zahlreichen Schönheiten der Insel verborgen. Wenn man sich an den rasanten Fahrstil der Südländer gewöhnen kann, wäre es aber sehr schade, die Zeit nur am Strand zu verbringen.

Dies war vorerst mein letzter Urlaub auf dieser wunderschönen Insel. 

 

Vor einem halben Jahr habe ich zum ersten Mal amerikanischen Boden betreten und Blut geleckt. Ich will die Welt entdecken, es gibt noch so viele andere Destination zu bereisen!

 

Eines Tages werde ich zurückkehren, bestimmt!