Prag Juli 2012

Tag 1:

 

Nach unseren grossen Reisen nach Japan und Chicago in diesem Jahr, verbringen wir die Sommerferien vorwiegend zu Hause in der schönen Schweiz. Einen kurzen Abstecher in eine europäische Stadt darf es aber doch noch sein. Wir sind uns einig, dass es etwas Neues sein soll - Luxemburg, Brüssel, Budapest und Prag kommen in die engere Auswahl. Das Meilenschnäppchenangebot von Miles&More nimmt uns die Wahl ab, Prag ist im Sonderangebot. Wir können mit unseren gesammelten Flugmeilen die gesamten Flugkosten und -gebühren begleichen.

 

Pünktlich um 08.00 heben wir in Zürich ab. Die 55 Minuten vergehen mit dem Studium des Reiseführers rasch, bereits kurz nach 09.00 sitzen wir im Bus 119 in Richtung U-Bahn Station Dejvickà. Die Metrolinie A verbindet die Flughafenbuslinie mit dem Prager Stadtzentrum. Wir verlassen die Metro auf der Kleinseite an der Station Malostranskà und folgen den Touristenmassen. In einer Nebenstrasse erspähen wir einen wunderschönen Platz an der Moldau, spontan biegen wir ab und geniessen den schönen Blick auf die Karlsbrücke Karluv Most. 

Alleine sind wir nur kurz, mehrere Reisegruppen marschieren direkt auf uns zu. Wir ergreifen die Flucht und kommen direkt am Franz Kafka-Museum vorbei. Auch hier herrscht bereits in den frühen Morgenstunden reger Trubel, der Brunnen von David Cerny auf dem Vorplatz trägt zur allgemeinen Erheiterung bei.

 

Das grosse Tor weist uns den Weg, wir überqueren die Moldau auf einer der ältesten Steinbrücken Europas - der Karlsbrücke. Verschiedene heilige Statuen säumen die Wegränder und ziehen die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich. Zahlreiche Strassenhändler versuchen, Kettchen, Bilder oder Portraits an den Mann zu bringen. Eine hektische Angelegenheit.

 

Vom zweiten Tor aus ist die Sicht auf die Prager Burg optimal. Wir nehmen uns vor, diese am Nachmittag ausgiebig zu besichtigen.

 

Die Brücke bringt uns direkt ins Altstadtviertel, vorbei an böhmischen Schmuckläden, Babuschka-Verkäufern und Souvenirstores. Sofort fällt uns das Rathaus mit der bekannten astronomischen Uhr auf, Zeit für die Showeinlage zur vollen Stunde ist allerdings gerade nicht. Die Sonne scheint schon am Vormittag mit voller Kraft, eine Erfrischungspause kann nicht schaden. Wie gerufen verteilt eine Angestellte von Starbucks Lime-Mint-Frappuccino-Samples - damit lockt sie uns sofort ins Café.

 

Kurz vor 11.00 gesellen wir uns zum Menschenauflauf vor der Uhr und halten die Kameras gespannt parat. Ein frischvermähltes Ehepaar tritt aus dem Rathaus, ein kleines Skelett bimmelt mit einer Glocke, schliesslich öffnen sich die blauweissen Tore und die 12 Apostel drehen sich im Kreis. Das Schauspiel ist innert kürzester Zeit vorbei und ich schaffe es nicht, im richtigen Moment ein brauchbares Foto zu schiessen. Lachend ziehen wir weiter.

Prager Altstadt
Prager Altstadt

Durch kleine Gassen - gesäumt mit Kunstgalerien, Bars und Shops - gelangen wir zum Gemeindehaus und dem benachbarten Pulverturm. Hier in der Nähe befindet sich unser Hotel.

 

Die Hotelsuche in Prag gestaltet sich nicht ganz einfach, es gibt unzählige Angebote. Auf eine persönliche Empfehlung können wir uns nicht stützen, also ackern wir im Vorfeld das Reiseportal Holidaycheck durch. Unsere Wahl fällt auf das Designhotel Yasmin, die Lage, die Ausstattung, die Bewertungen, der Preis - passt.

Es ist Mittagszeit, unser Zimmer ist noch nicht bezugsbereit. Trotzdem können wir das Check-In erledigen, den Rucksack deponieren und einen Stadtplan mit ausführlichen Erklärungen in Empfang nehmen. Wir verschweigen, dass wir bereits an einem Grossteil der Sehenswürdigkeiten vorbeispaziert sind und bedanken uns höflich. Im hoteleigenen Restaurant Noodles testen wir gleich die Essensqualität und werden nicht enttäuscht.

 

Durch den Hinterausgang gelangt man durch eine kurze Passage direkt auf den bekannten Wenzelsplatz. Wir nutzen die knappe Stunde bis zum Zimmerbezug für einen Streifzug durch die Shops.

 

Nun ist das Zimmer fertig, wir freuen uns über eine kurze Pause. Modern, sauber und geräumig - es scheint, als hätten wir eine gute Wahl getroffen. Wir machen uns lang und besprechen das Nachmittagsprogramm. Die Hitze ist unerbittlich, auf einen Fussmarsch hoch zur Prager Burg verspüren wir keine Lust. Die Entscheidung fällt auf die schattigen Wälder am Laurenziberg.

 

Wenzelsplatz
Wenzelsplatz

Direkt neben unserem Hotel bietet ein Lokal Bubble Tea an. Schon oft sind uns die Anzeigen ins Auge gefallen, bisher haben wir es aber nie probiert. Heute soll es soweit sein, wir wählen Green Apple. Skeptisch schauen wir der Dame zu, wie sie glibberige grüne Kugeln mit der Schere zerschneidet, mit einer Flüssigkeit vermengt, in einen automatischen Shaker gibt und am Schluss noch den Deckel verschweisst, um ihn anschliessend mit dem Strohhalm aufzustechen. Zaghaft probieren wir das Getränk, Begeisterung sieht anders aus. Das Glibberzeugs verfängt sich im Strohhalm und schmeckt einfach nur eklig süss. Der nahezu volle Becher wandert in den nächsten Müllcontainer.

Nun starten wir unsere Nachmittagstour. Nach wenigen Schritten erreichen wir die Lucerna-Passage, wir schauen uns eine weitere Skulptur des tschechischen Bildhauers David Cerny an, eine Parodie auf die Reiterstatue am Wenzelsplatz. In Prag sind mehrere Werke von ihm zu bewundern, so auch die Pistolen im Artbanka Museum of Young Art, oder der Trabi im Garten der deutschen Botschaft.

 

Der Shoppingstrasse Vodickova entlang spazieren wir in Richtung Moldau, der Laurenziberg liegt auf der Kleinseite. Bevor wir den Fluss überqueren, erspähen wir eine weitere Sehenswürdigkeit, das tanzende Haus (Tancici Dum). 

Auf dem Weg zur Station der Seilbahn beobachten wir zahlreiche farbige Boote auf der Moldau. Die Hitze lädt geradezu ein, sich aufs Wasser zu begeben. Wir begnügen uns mit den schattenspenden Bäumen und lösen unsere Tickets zum Petrin-Aussichtsturm. Der Nachbau des Eiffelturms steht in einem kleinen Wald. Es ist herrlich angenehm, über Stock und Stein erkunden wir das naturbelassene Stück Prag. Gut möglich, dass dieser Wald als Vorlage für die zahlreichen tschechischen Märchen- und Horrorstreifen gedient hat.

 

Das vor uns auftauchende Haus stellt sich als deutsche Botschaft heraus, im Garten entdecken wir nämlich den bekannten Trabi von David Cerny.

Zurück in der Zivilisation brauchen wir dringend eine Erfrischung. Wir suchen das Restaurant Cowboy, ein Tipp den wir im Vorfeld erhalten haben. Die Adresse liegt im Hotelzimmer, WLAN finden wir nicht, also schreibe ich meiner Schwester eine SMS mit der Bitte, mir die genaue Adresse rauszusuchen. Wir schlendern aufmerksam durch die verwinkelten Gassen und entdecken das Museum of Alchemy and Magic. Sollten sich die schlechten Wetterprognosen bewahrheiten, werden wir hierhin zurückkehren. Und dann plötzlich entdecken wir ganz unverhofft das Logo des Restaurants. Zufrieden erklimmen wir die 69 Stufen zur Dachterrasse und lassen uns mit einem leckeren Mojito verwöhnen. Wir geniessen die tolle Aussicht auf Prag und bestellen uns eine Kleinigkeit zu Essen.

Mit neuer Energie machen wir uns auf den Weg zurück in die Altstadt. Kurz vor der Karlsbrücke entdecken wir eine riesige Kirche, die St. Nikolaus-Kathedrale. Unzählige Touristen schlendern den Shops entlang in Richtung Brücke. Die Menschenmassen sind immens, selbst New York und Tokyo habe ich als weniger voll empfunden.

 

Zurück in der Altstadt gibt es einiges zu bestaunen. Zahlreiche Strassenmusiker demonstrieren ihr Können. Faszinieret lauschen wir den erstaunlichen Klängen, die ein junger Herr Kesseln und Kübeln entlockt. Eine Gruppe Musikstudenten gibt einen Song von Green Day in der Geigen-Variante zum besten, zwei junge Mädchen performen ebenfalls moderne Songs mit klassischen Instrumenten. Sogar aus Gläsern werden Melodien gezaubert.

 

Mit viel Musik und einem weiteren Cocktail lassen wir den warmen Sommerabend ausklingen.

Tag 2:

 

Die Betten im Hotel Yasmin sind einwandfrei, wir schlafen richtig gut. Der Blick aus dem Fenster verheisst nichts Gutes - es regnet in Strömen. Mein Freund dreht sich zufrieden nochmal auf die andere Seite, ich setze mich mit Reiseführer, Stadtplan und Schreibzeug an den praktischen Tisch. Ein Schlechtwetterprogramm ist im Nu gefunden, nun ist es Zeit für das ausgiebige Frühstücksbuffet.

 

Die sintflutartigen Regengüsse stoppen just in dem Moment, als wir den ersten Fuss vor die Tür setzen. Gutes Timing! Um das schöne Nationaltheater Narodni zu Gesicht zu bekommen, nehmen wir einen kleinen Umweg auf uns. Leider wird es im Moment saniert und ist grösstenteils eingerüstet.

Der Moldau entlang marschieren wir in Richtung Karlsbrücke, wir wollen die Prager Burg besichtigen. Mittlerweile verziehen sich sogar die Wolken, nach weiterem Regen sieht es nicht aus. Ein zweites Mal verschieben wir den Besuch aber nicht. Vom Novotny-Steg aus lassen sich die Karlsbrücke und die Prager Burg wunderbar zusammen ablichten.

 

In den frühen Morgenstunden ist die Karlsbrücke fast leer. Wir schlendern über die Moldau und nehmen die zahlreichen Treppenstufen bis zum Burgeingang in Angriff. Die Sonne ist jetzt ebenfalls da und heizt uns beim Aufstieg gehörig ein.

Die Besichtigung ist natürlich nicht kostenlos, wir stellen uns in die Warteschlange für Tickets. Es gibt verschiedene Touren, die Minimaltour wird uns mit Sicherheit genügen. Für 250Kc können wir den alten Königspalast, die St. Georgsbasilika, das goldene Gässchen und die St.-Veits-Kathedrale/Veitsdom besichtigen.

 

Letztere erinnert optisch an den Kölner Dom, die grösste Kirche Tschechiens ist riesig. Massenhaft Touristen drängen sich in das Kirchenschiff und bestaunen die Fenster, Statuen und Einrichtungen. Die zahlreichen kleinen Gargoyles und gothischen Verzierungen an der Aussenfassade faszinieren mich schon eher.

Im alten Königspalast gilt ein Fotoverbot - ausser man kauft sich eine Fotolizenz. Ironischerweise ist diese für jedermann zu erwerben, Geldmacherei im klassischen Sinne. Wir verzichten und erkunden die alten Gemäuer, ohne diese auf Bildern zu verewigen. Der alte Ballsaal ist riesig und beeindruckend, ansonsten sind wir auch hier schnell durch.

 

Die St. Georgsbasilika ist so klein und unscheinbar, dass es keiner weiteren Worte bedarf. Uns fehlen allerdings auch sämtliche religiösen Hintergrundkenntnisse. Unsere Aufmerksamkeit gewinnt ein kleines Fenster mit ausgestellten Gebeinen.

Den Burggarten wollen wir uns für Morgen aufsparen, also bleibt noch das berühmte goldene Gässchen. Alchemisten sollen hier gearbeitet haben, um künstliches Gold und den Stein der Weisen zu erzeugen. Erstellt wurden die kleinen Häuschen ursprünglich für die Burgwachen, später lebten vor allem Goldschmiede (daher auch der Name) hier. Für kurze Zeit bewohnte Franz Kafka das Haus Nr. 22.

 

Die kleine unscheinbare Gasse ist auf dem Burggelände und kann nicht frei betreten werden. In unserem Ticket ist der Eintrittspreis zwar inbegriffen, trotzdem finde ich es etwas fragwürdig, für das Betreten eines kleinen Strassenabschnitts Geld zu verlangen.

Zu guter Letzt schauen wir uns den alten Gefängnisturm an. Furchteinflössende Folterwerkezuge lassen ungemütliche Zeiten erahnen.

 

Direkt beim unteren Burgausgang befindet sich der Eingang zum Weingut. Die Schlossstiege bietet eine tolle Aussicht auf Prag. Wir drängen uns an die Mauer und entdecken in der Ferne eine düster anmutende schwarze Wand. Fasziniert versuchen wir auf der Karte auszumachen, was wir erblickt haben. Wir können sie nicht einordnen, WIFI finden wir ebenfalls wieder nicht. Wir beschliessen, später im Hotel nachzuschauen und zurückzukehren.

 

Vor dem Mittagessen steht noch das jüdische Viertel auf dem Programm. Um den alten Friedhof zu besichtigen, benötigt man wieder ein kombiniertes Eintrittsticket. Die Schalterdame weist mich unfreundlich darauf hin, dass nur Barzahlung möglich ist. Ich bin ein Kartenmensch, tschechische Kronen in dieser Summe kann ich beim besten Willen nicht aus der Tasche zaubern. Als ich mich zum gehen wende, ist Kartenzahlung plötzlich doch möglich, allerdings an einem anderen Schalter. Jetzt will ich aber nicht mehr, wir wissen uns anderweitig zu helfen. Mein Freund schiesst einige Fotos durch eine kleine Öffnung in der grossen Friedhofsmauer.

Der Hunger lockt uns zurück in die Altstadt, im Restaurant El Toro Negro gönnen wir uns einen leckeren Cheeseburger und geniessen die Pause.

 

Unsere Plätze bieten freie Sicht auf die astronomische Uhr, bereits um 11.45 drängen sich die Leute in Scharen mit den Fotoapparaten vor den Turm. Punkt 12.00 halte ich mein Kamera hoch, zweiter Versuch. Ein weiteres Brautpaar hat sich getraut, das Skelett bimmelt ebenfalls wieder. Gespannt halte ich den Auslöser gedrückt, die Tore öffnen sich aber nicht!? Enttäuscht ziehen die Touristen weiter, ich habe zum zweiten Mal kein Foto. Dafür posiert das Brautpaar bereitwillig.

Wetterbedingt werfen wir unsere Pläne erneut komplett über den Haufen, wir haben keine Lust bei Sonnenschein in düsteren Museen zu verweilen. Stattdessen beschliessen wir, an der frischen Luft einige weitere Querstrassen und Gässchen zu erkunden, es gibt viele schöne Fassaden, Wandgemälde und Verzierungen zu entdecken. Dem einen oder anderen Shop statten wir einen Besuch ab, neue Schuhe müssen Platz finden in unserem Handgepäck-Rucksack für den Rückflug. In einer der kleinen Seitengassen entdecken wir einen winzigen Converse-Shop, allerdings bezweifle ich, dass es sich hier um einen offiziellen Laden handelt.

Ein auffallend grosses und schönes Gebäude entpuppt sich nach einem Blick auf den Stadtplan als Staatsoper von Prag.

 

Aus dem Nichts taucht plötzlich eine dunkle Wolkenfront auf, es beginnt zu regnen. Wir suchen Schutz im Palladium, dem neuen Einkaufszentrum. Wir sind überrascht, viele gute Shops laden hier zum Einkaufsvergnügen ein. Sogar Starbucks ist mit einer Filiale vertreten und verteilt einen eigenen Stadtplan, worin sämtliche Filialen eingezeichnet sind. Ob wir alle schaffen?

 

Der Wolkenbruch ist vorüber, bereits strahlt die Sonne wieder vom Himmel. Wir setzen uns auf den Vorplatz vom irischen Pub Dubliner und bestellen uns ein Cider Magners. Zufrieden geniessen wir das erfrischende Getränk mit bestem Blick auf das Treiben auf dem kleinen Platz.

Es ist mittlerweile kurz vor 17.00, wir unternehmen einen dritten Versuch, die 12 Apostel der astronomischen Uhr vor die Linse zu kriegen. Und siehe da - jetzt bin ich erfolgreich! Während der kurzen Wartezeit haben wir neidisch auf die leckeren Spaghettieis-Teller in einem Café geschielt, sofort sind wir uns einig, dass das jetzt genau das Richtige wäre. Wir bestellen uns je einen Teller und schlemmen nach Herzenslust. 

 

So langsam füllen sich die Strassen wieder mit Musikern, wir freuen uns und hören den verschiedenen Darbietungen interessiert zu.

Am späteren Abend wagen wir uns an die böhmische Küche. Im Spezialitätenrestaurant Café Svatého Vaclâva bestellen wir tschechischen Gulasch mit Knödel und Pfeffersteak. Das Essen ist lecker, allerdings sind die Portionen viel zu gross. Zusammen mit der Rechnung erhalten wir einen Wassermelonenschnitz, worüber wir uns sehr freuen. Als das Spanferkel enthüllt wird, will ich so schnell wie möglich weiter. 

 

Den heutigen Schlummertrunk wollen wir in der Zombie-Bar einnehmen, diese ist allerdings völlig ausgestorben. Nach einem Verdauungsspaziergang machen wir uns auf den Weg ins Hotel.

Tag 3:

 

Nachdem wir zum zweiten Mal das Frühstücksbuffet genossen haben, packen wir unseren Rucksack und checken aus.

 

Heute ist Samstag, bereits am frühen Morgen ist die Karlsbrücke voll. Es scheint, als ob unzählige Touristengruppen unterwegs zur Burg wären. Wir verabschieden uns von der Altstadt und schlängeln uns durch die Menschenmenge auf die Kleinseite. Unser Ziel ist vorerst die John-Lennon-Wall. Viele Fans haben sich hier nach seinem Tod mit Zeichungen, Sprüchen und Notizen verweigt.

Unsere Recherchen haben ergeben, dass sich die mystische dunkle Wand im Garten des Wallensteinpalais befindet. Damit hätten wir in der Residenz des tschechischen Senats nicht gerechnet. Wir haben Glück, immer Samstags und Sonntags können die Anlagen kostenlos besichtigt werden.

 

Beeindruckend ragen die dunklen Felsen in die Höhe, sogar einige Eulen finden in einem kleinen Gehege Platz in den Vertiefungen der schwarzen Wand. Ein toller Anblick.

 

Die ganze Gartenanlage erweist sich als Perle, freilaufende Pfaue halten sich dekorativ auf dem liebevoll gepflegten Gelände auf.

Unser Flug ist für 14.45 angesetzt, etwas Zeit um uns den Burggarten anzuschauen bleibt noch.

 

Mit vielen Eindrücken verlassen wir am Nachmittag die goldene Stadt in Tschechien.

 

Fazit: Prag ist eine wunderschöne Stadt, die man am besten zu Fuss erkundet. Sämtliche Sehenswürdigkeiten sind gut erreichbar, 3 Tage reichen locker aus, um es auch mal etwas gemütlicher anzugehen.