Reisebericht Luxembourg - Trier - Cochem - Burg Eltz

 

Tag 1:

 

In diesem Jahr verbringen wir die Weihnachts-feiertage wieder im Sauerland. Die Rückreise in die Schweiz weiten wir etwas aus, wir starten mit einem Abstecher nach Wierschem.

 

Nach einem Fussmarsch durch den Wald steht sie plötzlich vor uns - die wunderschöne Burg Eltz! Für mich ist es Liebe auf den ersten Blick, was für ein hübsches mystisches magisches Bauwerk!

 

Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist vollständig erhalten. Geöffnet zur Besichtigung ist sie nur in den Sommermonaten, der Anblick von Aussen ist aber schon grandios.

 

 

 

 

Der Mosel und den Rebbergen entlang fahren wir nun in den bekannten Weinort Cochem. Das hübsche kleine Örtchen kann ebenfalls eine Burg vorweisen, die Reichsburg Cochem.

 

Da ich Wein nicht mag, ist nichts mit Weinprobe für mich. Zu einem regionalen Glühwein lasse ich mich aber verleiten - was sich auch als Fehler entpuppt. Mehr als einen Schluck kriege ich von dem sauren Gebräu nämlich nicht runter.

 

Unsere nächste Zieldestination heisst Trier. Direkt bei der Hauptsehenswürdigkeit Porta Nigra kommen wir an und starten beim römischen Stadttor die Besichtigungstour.

 

Am Hauptmarkt entdecken wir eine lange Warteschlange vor einer Imbissbude, was wir als positives Zeichen deuten. Wir stellen uns an für eine Currywurst mit Fritten - lecker!

Roter Turm, Konstantin Basilika

Dom St. Peter, älteste Bischofskirche Deutschlands


Kurfürstliches Palais

Palastgarten


 

 

Die antike Badeanlage Kaiserthermen und das Amphitheater sind geschlossen, worüber ich nicht allzu enttäuscht bin. Mein Freund kennt Trier und seine antiken Bauwerke schon, mir persönlich reicht ein Blick von aussen aus.

 

Stattdessen geniessen wir noch etwas das schöne Wetter und spazieren durch die vielen Gassen der Innenstadt.

 

 

Um einiges früher als geplant machen wir uns nun auf den Weg zum Doubletree Hotel in Luxembourg City. Ein Welcome Cookie versüsst uns die Ankunft im grossen tollen Zimmer.

 

Das schöne Hotel liegt etwas ausserhalb vom Stadtzentrum. Ganz in der Nähe gibt es  aber eine Bushaltestelle, so kann das Zentrum regelmässig ohne eigenes Fahrzeug erreicht werden.

 

Im angesagten japanischen Restaurant Ikki haben wir einen Tisch reserviert. Nach einem feinen Mojito fraise beschliessen wir den langen Tag mit einer ordentlichen Portion Sushi.

Wir sind in der Vergnügungsmeile von Luxemburg gelandet. Den Besuch in der Rock Box lassen wir aber sein, für heute steht nämlich statt coolem Metalsound eine Christmas-Poledance-Show auf dem Programm.

Tag 2:

 

Den Tag in Luxemburg starten wir mit einer Irrfahrt. Der Bus sollte uns eigentlich direkt ins Zentrum fahren, tut er aber irgendwie nicht.

 

Spätestens als wir das grosse Werk von Villeroy und Boch passieren merken wir, dass etwas nicht stimmen kann. Mit einem anderen Bus fahren wir retour, können uns aber nicht erklären, wieso unser ursprünglicher Bus anders abgebogen ist.

 

 

In der Nähe der Kathedrale Notre Dame steigen wir aus und spazieren los. Die Statue Gëlle Fra (goldene Frau) am Place de la Constitution sehen wir kaum, sie ist eingesperrt in Mitten der Aufräumarbeiten des Weihnachtsmarktes.

 

Von der Adolphsbrücke erkennt man gar nichts, diese ist komplett eingepackt wegen Sanierungs-arbeiten.

 

Die bekannten Bilder von Luxemburg gibt es von der Corniche aus. Sie verläuft auf den Mauern der alten Festung und wird wegen der tollen Aussicht auch der schönste Balkon Europas genannt.

 

Man sollte schwindelfrei sein, die Gärten und die Abteil Neumünster liegen ziemlich weit unten.

Am Ende des Höhenweges steht der Bocksfelsen.

 

 

 

 

Mitten im Altstadtviertel liegt der Gross-herzogliche Palast (Palais Grand Ducal), die Stadtresidenz der Grossherzoglichen Familie. Ein Wachmann schreitet im Stechstritt auf und ab.

 

 

 

Wir bummeln etwas durch die Altstadt und lassen die Eindrücke auf uns wirken.

 

Die Busfahrt zurück zum Hotel geht nun direkt und bedeutend schneller. Mit dem Auto fahren wir aufs Kirchberg-Plateu zu den drei Türmen am Fort Thüngen (Dräi Eechelen). Die Türme gehörten zu den historischen Festungsanlagen von Luxembourg.

 

Direkt nebenan befindet sich die moderne Philharmonie von Luxembourg.

 

Auch erste Skulpturen des kunstwerkreichen Kirchbergs finden wir hier vor.

 

 

Wenige hundert Meter entfernt liegt der europäische Gerichtshof, das oberste rechstsprechende Organ der EU. Die goldenen Türme reflektieren glitzernd in der Sonne und stechen sofort ins Auge.

 

Direkt daneben ist das Kunstwerk Non Violence, welches als Symbol für Waffenstillstand und Gewaltlosigkeit gilt. Zwei weitere Originale sind in New York und Malmö zu finden, unzählige Kopien in der ganzen Welt verteilt.

 

Den langen Banker und la fleur qui marche finden wir ganz in der Nähe des Einkaufszentrums Auchan.

 

 

 

 

Am Nachmittag brechen wir auf in Richtung Heimat und stehen schon an der Tankstelle im Stau. In Luxemburg ist Benzin günstig, was scheinbar alle bis auf uns wussten.

 

 

Der Sonnenuntergang lässt mit etwas Fantasie fast etwas Kalifornien-Stimmung aufkommen und ist ein schöner Abschluss des Reisejahres 2015.