Reisebericht Island Juli 2015 (Rundreise)



Die diesjährigen Sommerferien führen uns nach Island. Im Oktober letzten Jahres, nachdem EasyJet die Flüge freigeschaltet hat, habe ich die ganzen Etappen durchgeplant und alle Unterkünfte gebucht. 


Je näher die Reise kommt, desto mehr schwindet meine Motivation. Am Abend vor dem Abflug ist die Vorfreude dermassen auf dem Nullpunkt, eigentlich möchte ich gar nicht fliegen. Bei uns in der Schweiz ist seit Wochen wunderbares Wetter, endlich mal wieder ein richtiger Sommer - und wir fliegen nach Island? Regen, Kälte, Wind. Wetterprognosen und Winterklamotten einpacken treiben mich in eine totale Krise. Es kann nur besser werden!

Tag 1:

 

Pünktlich um 06.00 Uhr in der früh startet unser EasyJet-Flieger nach Keflavik.


Es klappt alles gut, bis wir in der Ankunftshalle vergebens nach unserem Abholdienst für den Mietwagen suchen. Nach einem Anruf werden wir schliesslich abgeholt und es kann losgehen. Die Sonne scheint!


Unterwegs zur Brücke zwischen Amerika und Europa erhalten wir einen ersten Eindruck und sind erstmal etwas irritiert. Braune Geröllhaufen säumen die Strasse links und rechts.


Zu Fuss spazieren wir über die Brücke mal eben nach Amerika und wähnen uns fast in der Schweiz. Die Blümchen und die karge Wiese könnten ebensogut auf dem Gornergrat liegen.

In Grindavik steuern wir den Supermarkt Netto an und decken uns mit Reiseproviant für die Tage ein, bevor wir nach Stokkseyri zum Museum Icelandic Wonders fahren. Das hätten wir uns getrost sparen können - dafür ist das Mittagessen im vielgelobten Kaffi Krus in Selfoss tatsächlich sehr lecker.


Die Landschaft wird auch immer grüner und abwechslungsreicher.


Hier starten wir nun mit unserer Runde auf der Ringstrasse gegen den Uhrzeigersinn im Südwesten der Insel.

Seljalandsfoss
Seljalandsfoss


Wir passieren die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skogafoss, welche beide sehr sehenswert sind. Hier wimmelt es urplötzlich von Autos und Menschen, bisher war unser Weg eher menschenleer. Auch am berühmten Vulkan Eijafjallajökull fahren wir entlang.





Vor allem der Skogafoss gefällt mir sehr, eingerahmt vom knallgrünen Gras sieht er einfach toll aus (siehe Foto unten).

Skogafoss
Skogafoss

 

 

 

Für die erste Nacht haben wir uns das Grand Guesthouse Gardakot kurz vor Vik ausgesucht, es liegt in unmittelbarer Nähe von Dyrhoalay und dem schwarzen Strand Reynisfjara. Da fahren wir auch gleich hin und geniessen das tolle Wetter auf den Klippen bei phänomenaler Aussicht. Definitiv mein Highlight von Tag 1 - Megaschön!

Im gemütlichen B&B lassen wir den Tag bei Tee und einem Becher Skyr ausklingen.

Tag 2:

 

Aus unserem Zimmer können wir direkt aufs Meer und die Klippen sehen, ein tolles Aufwachen!

 

Wir fahren nochmal hin um nach Papageitauchern zu suchen. Alexandra vom Guesthouse hat uns genau erklärt, wo die Nester sind und erfreulicherweise fliegen mehrere Puffins ein und aus.

 

 

Früh am Morgen weht ein rauher Wind und die Wellen sind wesentlich höher als gestern Abend. Auf dem Rückweg fahren wir noch zum Leuchtturm hoch, wo wir einen Blick auf unser romantisches Guesthouse erhaschen.

 

Unterwegs spazieren Schafe gemütlich mitten auf der Strasse.


Im B&B wartet bereits die Besitzerin Eva mit herrlich duftenden Pancakes und einem liebevoll hergerichteten Buffet auf uns.

 

Der Zufall will es, dass eine Amerikanerin mit uns am Tisch sitzt, die während 17 Jahren in unserer Heimatstadt Solothurn gelebt hat.

 

Wir verabschieden uns von Allen und fahren weiter auf der Ringstrasse nach Skaftafell.

Nach zwei Stunden Fahrt mit Aussicht auf Lupinenfelder und mit Moos überwachsene

Steine sind wir alle froh, endlich in Skaftafell angekommen zu sein.


Zügig nehmen wir die 2km-Wanderung zum Svartifoss, zum schwarzen Wasserfall, in Angriff. Glücklicherweise ist es bis jetzt auch heute trocken, die Strecke geht nämlich steil bergauf.


Zur Mittagszeit suchen wir zurück im Camp Restaurant nach etwas Essbarem, ziehen aber unzufrieden hungrig weiter in Richtung Auto. Hinter dem nächsten Busch offenbart sich die Lösung, Fish & Chips von Glacier Goodies!

 

Je weiter wir fahren, desto mehr zieht es zu. Als wir die Gletscherlagune Jökulsarlon erreichen könnte es garstiger nicht sein.

 

Eisiger Wind, Nieselregen, trübe Sicht...Nach zwei Fotos verziehe ich mich ins warme Cafe, während die anderen sich auf eine Bootstour durch die Eisklötze wagen.

 

Bääh!!

 

Island ist eine Lieblingsdestination von vielen Bekannten, jeder der mal auf der Insel war, schwärmt ohne Ende davon. Meine bisher geposteten Fotos haben eine Wahnsinnsresonanz ausgelöst, für mich irgendwie im Moment gerade nicht nachvollziehbar.

 

Nach zwei Tagen ist der Funken noch nicht übergesprungen, und im Moment wünschte ich mich fast überallhin auf die Welt, Hauptsache weg von dieser kalten, nassen und rauen Insel!


Meine Freundin motiviert mich per SMS von Zuhause aus.

 

Wir peilen unsere Unterkunft für die Nacht an, das Guesthouse Dynjandi. Inga versucht alles, um uns den Aufenthalt angenehm zu gestalten und gibt uns einige Tips für Höfn. Im gut besuchten Kaffi Hornid esse ich mit ganz schlechtem Gewissen die Lokalspezialität Lobster, bevor wir im Dörfchen einen kleinen Rundgang zum Hafen machen. Die Tourist Information beinhaltet eine kleine Gratisausstellung.

 

Das Wetter klart langsam wieder auf, ebenso meine Laune.

 

 

Nach einer Dusche im separaten Badehaus falle ich müde und mit flauem Magen mit dieser Aussicht ins Bett.

 

Das war nicht der beste Tag und der Hummer rächt sich auch noch.

 

Zum ersten Mal seit ich mich erinnern kann, wünsche ich mir nach so kurzer Zeit im Urlaub mein Zuhause. Lost in Iceland...so kommt es mir gerade vor.

Tag 3:

 

Um 7.00 Uhr bringen Inga und Step uns ein Frühstück ins Zimmer, was keine Wünsche offen lässt.

 

Auch diese Unterkunft war ok, was allerdings etwas schade ist, ist dass ein gemeinsamer Aufenthaltsraum fehlt.

 

Step erklärt uns vor der Weiterfahrt sehr detailliert und hilfreich die Strassen unseres nächsten Abschnittes. Mir gehts wieder besser, Gemüt und Magen sind parat für die Weiterreise.

 

 

Es ist heute morgen bewölkt, aber trocken. Die Strasse verläuft küstennah, so dass es wieder um einiges angenehmer und interessanter ist als gestern. Den einen oder anderen Fotostop legen wir ein.

In Djupivogur machen wir einen Tankstop und landen mitten auf einem Camping-WC. Das wäre ja so gar nicht mein Fall.

 

 

Das Wetter wird langsam besser, die Sonne kämpft sich durch und die Aussicht ist toll. Wir entscheiden uns deshalb dafür, die Ringstrasse zu verlassen und stattdessen weiter den Ostfjorden nach Egilstadir zu folgen.

 

In Egilstadir machen wir Mittagspause und kaufen Lebensmittel ein für die nächsten beiden Tage.

 

Am Nachmittag treffen wir im Stori-Bakki, unserer heutigen Unterkunft ein. Das kleine tiptop eingerichtete Häuschen liegt mitten im nirgendwo.

 

Tina hat gegen 70 Isländerpferde hier stehen und bietet Reitausflüge in der Umgebung an.

 

Ich vertreibe mir die Zeit mit dem Hund Svali von Tina, er ist spielfreudig und hat offensichtlich Spass an Gesellschaft.

Heute hat sich Island von der guten Seite gezeigt. Ganz viel Sonne, kein Regen, kaum Wind und abwechslungsreiche Landschaften.


Tag 4:

 

Heute haben wir viel vor, deshalb sind wir bereits vor 7.00 Uhr auf der Ringstrasse gegen Norden.


Beim ersten Kurzstop fluche ich wieder tausend Zeichen, der kalte Wind ist höllisch.


Island schenkt einem rein gar nichts, nicht mal ein Foto!

Um die beiden Wasserfälle Dettifoss und Selfoss anzufahren gibt es zwei Parallelstrassen. Wir entscheiden uns für die 862 und rechnen laut Reiseführern und Berichten mit einer mühseligen Fahrt über die Schotterpiste. Das war glücklicherweise nicht so, die Strasse wurde neu gemacht und war super befahrbar mit dem Kleinwagen.


Wir spazieren durch die karge Gegend zu Dettifoss und Selfoss. Als wir nach einer knappen Stunde wieder am Parkplatz ankommen, fahren bereits die ersten Reisebusse vor.



Eine halbe Stunde später erreichen wir bereits Hevrir - ein geologisch thermisches Gebiet. Das sieht echt cool aus, hier qualmt und blubbert es aus dem Boden soweit das Auge reicht.


An den starken Schwefelgeruch muss man sich aber erst gewöhnen.


Kurz danach erblicken wir bereits den Myvatnsee, welchen wir nun fast umrunden auf unserem Weg nach Husavik.

Am Hafen probieren wir den Catch of the Day, die Soup of the Day und zum Dessert ein Skyramisu. Die Hafengegend von Husavik ist hübsch gemacht.




Nach dem Essen fahren wir zurück und peilen den Godafoss an. Direkt an der Ringstrasse sieht man den gigantischen Wasserfall schon von weit her.


Toll!


Jetzt wirds endlich wieder städtischer, ich freue mich auf Akureyri. In der Dachbar Strikid lasse ich mir jeden Tropfen des Cocktails Nr. 1 Iceland genüsslich auf der Zunge vergehen und die Mixed Fish Plate im schönen Restaurant RUB23 schmeckt einfach nur himmlisch. Schön, mal wieder etwas Auswahl zu haben.


Der Tag war gut, vor allem Hevrir war sehr eindrücklich.

Von der Unterkunft Lonsa Guesthouse sprechen wir besser nicht. Nur soviel dazu: Kostet nix, ist nix. Ich vermisse mein Bett.

Tag 5:


Unausgeruht sitzen wir alle ab 05.00 in der Küche und trinken einen Tee nach dem anderen, bevor wir endlich um 7.00 in der Stadt im Cafe Simstödin frühstücken können. Dummerweise haben wir nämlich unseren Skyrvorrat bei Tina im Kühlschrank vergessen.


Heute steht eine lange Fahrstrecke an, da ist es nicht ganz so schlimm, dass das Wetter ungefähr so mies ist, wie bei uns im November.


Die Strecke ist mal wieder grün, grüner am grünsten - langweilig und eintönig. Da ist die Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas durch die Wüste ja direkt unterhaltsam dagegen. Immerhin sind kaum Autos unterwegs und wir kommen gut voran.


Nach knapp zwei Stunden legen wir in Blönduos am Wasser einen Kurzhalt ein um uns die eisige Bise um die Ohren wehen zu lassen.


Kurz nach dem Mittag erreichen wir schon Bogarnes, unser Tagesziel. Das hübsche Örtchen empfängt uns mit Bombenwetter und das Kria Guesthouse übertrifft sämtliche Erwartungen. Unser Zimmer bietet einen gigantischen Meeresblick!




Motiviert ziehen wir los, um Sonne zu tanken und den Ort zu erkunden. Im Settlement Center lassen wie uns das berühmte Lunchbuffet schmecken. Obwohl das Restaurant oft ausgebucht ist, ergattern wir einen Tisch direkt bei der coolen Felswand.


Die paar Ecken von Bogarnes hat man allerdings auch wieder schnell gesehen, viel zu unternehmen gibt es hier nicht.


Wir spazieren noch etwas am Wasser und kaufen schliesslich ein für das Nachtessen. Heute geniessen wir den Abend in unserem Feriendomizil auf der Terrasse mit Wahnsinnsausblick. Vor dem Schlafen entspannen wir uns im Whirlpool und beobachten, wie sich das Wasser immer weiter zurückzieht.


Zum ersten mal in dieser Woche empfinde ich hier in Bogarnes ansatzweise Ferienstimmung und kann mich entspannen - endlich ist es mal sonnig,  warm, windstill und komfortabel gleichzeitig.


Tag 6:


Entsprechend gut erholt wache ich auf und erfreue mich als erstes direkt wieder über den Megaausblick.


Nach dem leckeren Frühstück - welches uns in der Nacht lautlos im Kühlschrank deponiert wurde - starten wir in Richtung Gullfoss.


Nun ist es leider wieder vorbei mit Ferienfeeling, wieder heisst es ins Auto sitzen, und jetzt sogar über Schotterpisten und viele Kurven. Die endlose Fahrerei ist furchtbar, aber leider gibt es hier keinen Zug auf der Insel. Kerzengerade harre ich mit geschlossenen Augen und Ingwerdrops angespannt auf dem Beifahrersitz aus. Zum Glück heute zum letzten Mal.









Nach zwei Stunden erreichen wir endlich den imposanten Gulfoss, den bekanntesten Wasserfall von Island.



Zehn Minuten entfernt liegt der Geysir, eine der bekanntesten Spritzquellen der Welt. Der Strokkur spukt in Abständen von wenigen Minuten kochendheisses Wasser aus. Der eigentliche Namensgeber Geysir selbst ist ruhig.



In Laugarvatn machen wir anschliessend unsere Mittagspause im Restaurant Lindin am See. Aufgrund der unzähligen Mücken geniessen wir unser Essen im Innern des schönen Restaurants.



Auf dem Weg zu unserer heutigen Unterkunft durchfahren wir den Nationalpark Thingvellir.


Problemlos finden wir in Mosfellsbaer das Minna-Mosfell-Guesthouse und können auch direkt die Zimmer beziehen. Auch mit dieser Unterkunft haben wir es wieder super getroffen. Gudrun ist äusserst hilfsbereit und gibt uns viele Tips und Adressen für die Stadt.


Nun heisst es ab nach Rejkjavik in die Stadt zum bummeln, shoppen und Hot Dog probieren. Bei Aurum finde ich mein Geburtstagsgeschenk, einen Anhänger mit einer schwarzen Lavasteinkugel in Silber eingefasst.

Mitten in der Stadt hängt eine riesige Islandkarte und wir führen uns nochmal eindrucksvoll vor Augen, wo wir in dieser Woche überall durchgekommen sind.


Bilder unten: Solfur und Hallgrimskjirka

 

 

Im Vergleich zu anderen Städten ist Reykjavik sehr klein, nach einer Woche auf dem Land für mich aber doch ein Highlight.

 

Zum Schlafen gehts jetzt wieder ab aufs Land ins bequeme Bett nach Mosfellsbaer.

Tag 7:


Gudrun kauft für uns in der bekannten Bäckerei Mosfellsbakari frisches Körnerbrot und Puddingplätzchen, das Frühstück ist absolut erstklassig hier. Heute haben wir viel Zeit und geniessen deshalb mein Geburtstagsfrühstück in vollen Zügen.

Im Harpa am Hafen gibt es eine sehenswerte 360-Grad-Multimedia-Show, die für die Expo in Shanghai gestaltet wurde. Diese schauen wir uns an und erkennen nun die meisten Orte wieder. Sehr sehenswert!

Einmal mehr bei strahlendem Sonnenschein spazieren wie am Reykjavik Old Harbour durch die Gassen.

Zum Mittagessen gehen wir in das momentan angesagteste Restaurant von Reykjavik, das Grillmarkadurinn. Vor dem Essen gibt es aufs Haus selbstgebackenes Brot, dazu Lavasalz und Butter. Das Essen ist vorzüglich, die Karte allerdings ein Graus. Puffins, Wal, alles wird hier grilliert. Grundsätzlich ist es hier in Island schwierig, fleischlos zu essen. Mir ist die Lust auf Fleisch hier noch mehr vergangen, man lebt sozusagen Bett an Bett mit den Pferden, Schafen, Hühnern und Kühen.


Von der Pearl aus fotografieren wir Reykjavik zum Abschluss von oben, bevor wir uns auf den Weg nach Keflavik machen.


Unsere letzte Nacht verbringen wir im A. Bernhard B & B, welches wir etwas suchen müssen, da unser Navi weder Ort noch Strasse erkennt. Ein Ortsplan hilft weiter und wir finden die schöne Unterkunft. Unser Zimmer ist toll, und zum ersten Mal auf der ganzen Reise haben wir endlich ein eigenes Bad, juhu!


Am Abend wollen wir uns noch ein eigenes Bild von der Blauen Lagune machen, man hört allerlei. Schon auf dem Parkplatz verheissen unzählige Autos und Busse nichts Gutes. 


Ich ziehe einige Bahnen im angenehm warmen Wasser und verziehe mich schliesslich wieder. Entspannung ist hier nicht möglich.


Einmal mehr hätte ich besser auf mein Bauchgefühl gehört und gar nicht erst ein Ticket gelöst. Da sucht man sich besser eine andere warme Bademöglichkeit in Island, davon gibt es ja zur Genüge.



In Keflavik spazieren wir noch etwas und kratzen die letzten ISK zusammen für ein Nachtessen.

Die Inhaberin vom B&B rät uns, morgen früh eine Extrastunde am Flughafen einzuplanen, die Schlangen seien unfassbar lang.


Im E-Mail-Postfach finde ich unterdessen eine Entschuldigungsnachricht von der Autovermietung.

Tag 8:


Um 4.00 stehen wir also auf, was aber kein Problem darstellt, das Frühstück steht bereits parat.


Am Flughafen parkieren wir den Mietwagen wo die Anzeige uns sagt, dass wir in dieser Woche genau 1'990.00 km zurückgelegt haben hier auf der Insel.


Tatsächlich sind die Warteschlangen immens lang, Zeit für letzte Einkäufe finden wir aber noch genügend.

Nun steht der Rückflug an, es kommt mir vor als wären wir schon viel länger hier als 8 Tage.


Für einen Moment überlege ich, meine Trekkingschuhe zu entsorgen, ich mag die Treter nicht mehr sehen. Schlussendlich besinne ich mich eines Besseren und nehme sie doch wieder mit in die Schweiz, haben sie mich doch durch so manches Open-Air-Gelände schmerzfrei und trocken getragen.


Ich freue mich auf meine Sommersandalen!

 

Nach einer Woche mit ganz viel Natur und grossem Wetterglück freue ich mich nun sehr, nach Hause zu fliegen. Es war toll, diese einmaligen Naturschönheiten und -spektakel zu sehen.

 

Eine weitere Islandreise kann ich mir aber nicht vorstellen, dafür war mir die Insel zu eintönig, kühl und ruhig.

 

Ein paar Tage nach der Rückkehr läuft Coldplay im Radio und ich muss lustigerweise sofort an Island denken. Genauso hat sich die Zeit in Island für mich angefühlt - wie Coldplay hören.

Tops

- Sensationell schöne Wasserfälle

- Faszinierende Thermalgebiete

- WLAN fast überall frei 

- Tierwelt (Puffins, Islandpferde, Schafe so weit das Auge reicht)

 

Flops

- Klima

- Komfort (Strassen, Infrastruktur, Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten)

- Preisniveau