Reisebericht Köln November 2010

Kölner Dom
Kölner Dom

Tag 1:


Im Sommer haben wir uns Konzertkarten für Alter Bridge in Köln gekauft mit der Idee, daraus im November einen Kurzweekendtrip in eine unserer Heimwehstädte zu unternehmen. Jetzt ist es soweit, gerade mal eine Woche nach unserem Berlin-Trip sitzen wir im ICE in Richtung Köln. Schon am Vormittag treffen wir nach einer äusserst angenehmen Fahrt auf der Domplattform ein, so dass wir ausgiebig Zeit zum Bummeln und Shoppen haben. Musicstore beschäftigt uns für eine Weile und mal wieder wird mir mitgeteilt, dass der Slash-Standee unverkäuflich ist. Zur Mittagspause besuchen wir das Hard Rock Café, wir lieben es einfach zu sehr um eine Alternative in Betracht zu ziehen.

Diese Kölnreise wird für uns etwas Besonderes, so haben wir unser eigenes Liebesschloss im Gepäck um es zu den unzähligen Pendants an der Hohenzollernbrücke zu hängen. Den Schlüssel werfen wir in den Rhein und besiegeln so unsere ewige Liebe :-)

 

Wir checken im Hotel Monte Christo ein und beziehen unser Zimmer. Auch unsere letzte Übernachtung in Köln haben wir hier verbracht und waren zufrieden. Die Lage ist superzentral und die Preise erschwinglich.

 

Los geht's zum E-Werk, das Konzert beginnt demnächst. Auf der Suche nach dem Club finden wir uns plötzlich vor den Pforten Brainpools wieder und entdecken Wegweiser in Richtung Castings für TV Total. So spontan sind wir nicht, also spazieren wir weiter, immer den schwarzgekleideten Leuten nach. Wir geniessen einen super Konzertabend und begeben uns müde zurück zum Hotel.

Tag 2:


Ausgerechnet in der letzten Nacht wurde in unserem Hotel die wohl lauteste Party des Jahres gefeiert…Unser Zimmer liegt so günstig, dass wir die Musik bestens hören. Wir machen das Beste daraus und freuen uns, als der Rock DJ übernimmt. Frühstücken können wir im Hotel nicht, also machen wir uns auf ins Hotel Intercontinental und geniessen ein luxuriöses Frühstücksbuffet vom Feinsten. Das haben wir uns verdient!

 

Am Hauptbahnhof kaufen wir uns Lesestoff und Verpflegung für die Rückfahrt, was sich nur kurze Zeit später auszahlen wird. Planmässig fahren wir los, werden aber schon kurz vor Frankfurt aufgehalten wegen einem Suizid. Als erprobte Deutsche Bahn-Passagiere lassen wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn jetzt vorerst gar nichts mehr geht. Schlussendlich werden wir umgeleitet und treffen mit mehr als einer Stunde Verspätung erschöpft in Basel ein.

 

Das Weekend war trotzdem mal wieder toll, Köln ist immer wieder eine Reise wert.